Im Januar 2015 ist die Schwelle von vier der neun Planetengrenzen überschritten worden, jenseits welcher die menschliche Existenz bedroht sein kann. Denn die von unserem Ökosystem für 10.000 Jahre erlebte Stabilität (welche seit Beginn der industriellen Revolution u.a. auch mit der extensiven Nutzung fossiler Brennstoffe sowie dem Fortschreiten der industriellen Landwirtschaft gefährdet ist) konstituiert die Grundlage menschlicher Entwicklung

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Wie für künftige Generationen leben?

Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass der Schutz des Planeten einen universellen, zu bewahrenden Grundwert darstellt. Dies wiederum erfordert, annehmbare Lebensbedingungen für gegenwärtige und künftige Generationen aufrechtzuerhalten. Doch unser Recht auf eine intakte und nachhaltige Umwelt ist bisher nicht als Grundrecht anerkannt und steht den Interessen transnationaler Konzerne entgegen, welche die Klimagespräche zu sabotieren versuchen. So haben die WHO, der IMF und die Weltbank in den kürzlichen Verhandlungen für neue Freihandels- und Investitionsabkommen einen rechtlichen Rahmen geschaffen, welcher den Unternehmen einen einseitigen Schutz gewährt, inkl. des Rechts, Regierungen für den tatsächlichen oder vermeintlichen Verlust (von Gewinnen) zu verklagen oder des Rechts, Änderungen in der Umweltgesetzgebung zu verlangen.

Wie können wir diesen Trend umkehren? Wie können wir die umweltschädlichsten Aktivitäten stoppen, welche das Klima sowie die Biosphäre beeinträchtigen? Können wir der Fossilindustrie im Namen des Schutzes unseres Planeten den Rücken zukehren?

Hierzu müsste bspw. die Straffreiheit von Führungskräften transnationaler Konzerne und die von Regierungen in sehr schweren Fällen der Zerstörung von Lebensbedingungen auf der Erde aufgehoben werden können.

Ja, all dies ist möglich! Die internationale Strafjustiz existiert, doch müssen wir alle fordern, diese an die Notlage der Umwelt und des Klimas anzupassen.

Denn die Anerkennung des Ökozids als internationale Straftat ist für uns alle notwendig.

Dafür haben die Experten/-innen von „End Ecocide“ 17 Entwürfe von Änderungsanträgen zur Satzung des Internationalen Strafgerichtshofs  (IStGh) vorbereitet, um die Liste der schwerwiegendsten internationalen Verbrechen zu erweitern: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Aggressions- und Kriegsverbrechen sowie das Verbrechen des Ökozids. Diese Änderungsanträge sind bereits in den Händen vieler Staatsvertreter/-innen und wurden  am 29. November 2015, am ersten Tag der COP21 in Paris, an Ban Ki Moon übergeben.

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Unterstütze dieses Projekt, um an die Vertragsstaaten des IStGh zu appellieren, die diesen Vorschlag bereits in ihren Händen halten! Zu den meisten dieser Länder gehören Entwicklungsländer und Instelstaaten, die bereits Geschädigte des Klimawandels und den transnationalen Konzernen ausgeliefert sind. Es braucht nur einen Staat, um einen Nacharbeitungsprozess des IStGh-Statuts in Gang zu setzen. Dieser muss den Vorschlag dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zukommen lassen, welcher dafür zuständig ist, die Vertragsstaaten des IStGh zur Beratung einzuberufen.

Bitte teile dies mit Freunden, Bekannten u.Ä., denn nur gemeinsam können wir eine Veränderung erreichen!

3 Kommentare

robert · Thursday, der 29. November 2018 um 23:09

No confirmation of signature!

    robert · Saturday, der 8. December 2018 um 20:28

    Please Thomas, can your hear me?

      admin · Sunday, der 6. January 2019 um 10:19

      Loud and clear, I will take a look at it in January (so next week)

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