Stoppen wir den Ökozid Leiterin Prisca Merz spricht vor der EWSA Plenarversammlung

Letzte Woche wurde ich eingeladen, im Plenum des Europäische Wirtschafts- und Sozialausschusses zu sprechen. Dieser Ausschuss vereinigt Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus ganz Europa. Vornehmlich bringt er Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie andere nichtstaatliche Organisationen zusammen. Demnach stellt er also ein äußerst interessantes Publikum dar, um das Konzept des Ökozids vorzustellen.

Im Anschluss an meine Präsentation fand eine sehr interessante Debatte statt, welche zumeist die Rolle der Firmen behandelte, wobei einige Teilnehmer betonten, dass gegenwärtig bereits etliche Unternehmen CSR (Corporate Social Responsibility, zu Deutsch: sozial verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln) anwenden und dies ausreicht für den Umweltschutz. Ebenfalls wurden die Rolle des Staates beispielsweise im Falle des Bergbaus in Rumänien diskutiert. Einige der Anwesenden äußerten sich sehr besorgt, wie menschlicher Fortschritt zu sichern sei, wenn gleichzeitig Bergbauaktivitäten und Kohleenergie gesetzlich verboten würden.
Daraufhin erklärte ich das meiner Meinung nach wesentlichste Element des Gesetzes gegen den Ökozid: Es ist nicht unternehmensfeindlich. Im Gegenteil: Unser derzeitiges Rechtssystem veranlasst Geschäftsführer dazu, Gewinne über Umwelt- oder menschliche Belange zu stellen. In einigen Ländern ist es sogar die rechtliche Pflicht des Firmenchefs, die Gewinne für Anteilseigner zu maximieren. Deshalb bedarf es einer neuen Regelung, um ihnen die richtigen Entscheidungen zu ermöglichen. Dabei soll ein Prinzip vorrangig sein: Richte keinen Schaden an.

Eine volle Plenarversammlung hört Prisca zu

Sollten wir die weiterhin Ökozid begehen, werden letzten Endes die Ökosysteme kollabieren und somit unsere menschliche Existenz bedroht. Genau deshalb müssen wir jetzt einen anderen Weg einschlagen!

Wir erhielten auch viel positives Feedback, welches die Notwendigkeit eines Gesetzes mit Blick auf das Ökosystem als Einheit unterstreicht, sowie anerkennende Worte für die enorme Arbeit, die wir für diese Initiative geleistet haben. Zusätzlich wurde ich nach Verbesserungsempfehlungen für die Europäische Bürgerinitiative gefragt, welche ihr auch in meinem letzten Blogpost nachlesen könnt.

Der EWSA repräsentiert eine der wichtigsten Stimmen der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene. Die Einladung dieses Ausschusses stellt eine Anerkennung dar, dass unser Vorschlag eine ernsthafte Auseinandersetzung wert ist und dass wir für Interessen der Bürger aus ganz Europa sprechen.
Neben dem EWSA nahm ich an weiteren Treffen in Brüssel teil, die sehr positiv verliefen. Klar ist, dass dies nur der Anfang ist. Viele Menschen und Organisationen erkennen das Potenzial eines Gesetzes gegen den Ökozid. Es gibt viel Momentum. Lasst uns davon Gebrauch machen!

Katerina und Sigrid repräsentieren das Team aus Belgien zusammen mit Prisca

Kategorien: blogEcocideNews

1 Kommentar

gregory Henry · Thursday, der 16. January 2014 um 12:32

Bonjour,
Nous organisons une marche mondiale, ce 25-01-2014 à Bruxelles, en collaboration avec une 20 de pays, nous organiserons place de l’Albertine à Bruxelles(gare centrale) une exposition de photos (posters) pour dénoncer ce phénomène gravissime de la géoingénerie et des chemtrails pour le vivants sous toutes ces formes! ns serons aussi sur radio Campus Bruxelles ce Vendredi 24 janvier à 18h pour parler de ce problème!! seriez vous intéressé de participer à notre journée d’information?? je pense que notre combat est le même..
Gregory Henry
0032 486 847351
Bien à vous

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