MEP candidates supporting End Ecocide initiative – Germany and Austria

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Rebecca Harms (Kandidatin der Grünen/ Freie Europäische Allianz, Deutschland): Umweltverbrechen sind kein Kavaliersdelikt. Natur, zukünftige Generationen und Menschen ärmerer Länder müssen die Folgen der rücksichtslosen Ausbeutung von Ökosystemen durch international agierende Konzerne tragen. Umweltzerstörung darf sich nicht mehr lohnen. Man wird internationale Regelungen brauchen, um Umweltdumping wirklich verhindern zu können. Doch diese Europäische Bürgerinitiative ist ein wichtiger erster Schritt.

Jo Leinen (Kandidat SPD Deutschland): Die Europäische Union hat den Friedensnobelpreis erhalten, weil sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Frieden zwischen den Menschen und Staaten Europas ermöglicht hat. Eine neue Mission für die EU im 21. Jahrhundert muss die Aussöhnung zwischen den Menschen und unserem Planeten sein.

Hiltrud Breyer (Kandidatin der Grünen/Freie Europäische Allianz, Deutschland): Die Schönheit und Funktionsfähigkeit der Erde ist ein Schatz, den es zu bewahren gilt. Wer natürliche Lebensräume oder einzigartige Biotope zerstört, schädigt die Menschheit. Wir sind es daher zukünftigen Generationen schuldig, die Grenzen zulässigen Handelns zu definieren und Überschreitungen zu sanktionieren. Ich unterstütze die Initiative ‘End Ecocide’, weil der Schutz unserer natürlichen Lebensumwelt in der Europäischen Union auf die Agenda gehört.

Fabio De Masi (Kandidat der Linken, Nordrhein-Westfalen, Deutschland): Ich unterstütze auch die Forderung nach einem Internationalen Strafgerichtshof für Umwelt und Gesundheit, erinnert es mich doch an den ebenfalls sehr bedenkenswerten Vorschlag Boliviens auf dem UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen zur Einrichtung eines „UN-Gerichtshofs für Klimagerechtigkeit.

Barbara Lochbihler (Kandidatin der Grünen, Deutschland): The ruthless exploitation of the eco-system and the growing scarcity of natural resources not only leads to the destruction of nature, but is also a threat to human security and to economic and political stability and deprives people worldwide of their livelihoods. For this reason, we need international agreements that help to effectively combat and prevent environmental degradation. The European Citizens Initiative is an important first step.

Terry Reintke (MdEP-Kandidatin Bündnis 90/Die Grünen, Deutschland): Ich habe die EBI “Stoppen wir den Ökozid” von Anfang an, auch im Rahmen der Föderation der Jungen Europäischen Grünen unterstützt. Dies hat sicherlich viel dazu beigetragen, End Eoccide besser bekannt zu machen.

Ulrike Lunacek (Kandidat der Grünen Österreichs, Vizepräsidentin der Grünen Fraktion im Europaparlament und Europasprecherin der Grünen): Ökozide zerstören weltweit die Lebensgrundlage der Menschheit. Mit der Europäischen Bürgerinitiative „End Ecocide“ haben wir eine Möglichkeit gegen den „Ökologischen Mord“ aufzutreten und unsere Stimme für den Schutz des ökologischen Gleichgewichts abzugeben. Deswegen unterschreibe ich „End ecocide“! Unterschreiben auch Sie!

Eugen Freund (Kandidat der SPÖ Österreich): Der Kampf gegen die Ursachen des globalen Klimawandels und internationales Engagement gegen die Atomenergie sind zentrale Aspekte der SPÖ-Umweltpolitik. Zur Europäischen BürgerInneninitiative ‘Stoppen wir den Ökozid in Europa’ gibt es auch auf parlamentarischer Ebene in Österreich Gespräche. Die Komplexität der Materie macht es jedoch nötig, dass unter Einbeziehung von ExpertInnen weiter diskutiert werden muss. Der eingeschlagene Weg einer nachhaltigen Umweltpolitik wird von der SPÖ aber in allen Bereichen konsequent weitergeführt und insbesondere im Europäischen Parlament vertreten werden. Prinzipiell ist es eine interessante Idee (die auch fraktionsübergreifend diskutiert wird), gravierendes umweltschädliches Verhalten via Internationalem Strafgericht zu sanktionieren. Diesbezüglich problematisch ist nur, dass es aktuell weder ein gemeinsames europäisches Umwelt- noch Gesundheitsrecht gibt.

Jakob Schwarz (Kandidat der Grünen Österreichs): Die Lebensgrundlage von heutigen und zukünftigen Generationen wird durch rücksichtslose Praktiken wie Tiefseebohrungen und Schiefergas Förderung, Mountaintop removal oder Teersand Tagbau zunehmend zerstört. Ich bin der Meinung, dass diese Zerstörung von Ökosystemen ausnahmslos verboten werden sollten, und dass wir in der EU und mit europäischen Unternehmen beginnen sollten. Unser Planet ist zu kostbar um diesen Umweltzerstörungen mit möglicherweise unwirksamen ökonomischen Anreizen oder gutem Zureden entgegenzutreten. Deshalb begrüße und unterstütze ich die Initiative ’End Ecocide in Europe’!

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